Vorsicht: Pille!

In meinem letzten Blog habe ich vor gefährlichen Nebenwirkungen mancher Arzneimitteln gewarnt (Vor Risiken und Nebenwirkungen….)  Ich muss diese Warnung heute auf die Anti-Baby-Pille ausdehnen, denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen, die die „Pille“ nehmen, auf einmal unter einem Vitaminmangel leiden, besonders an Vitamin C und E. Und das sind genau die antioxidativ wirkendenVitamine, die den Stress bekämpfen, der durch die Pillen-einnahme im weiblichen Körper entsteht. Hinzu kommen, besonders am Anfang der Pilleneinnahme, Stimmungsschwankungen, Herz- und Kreislauf-Probleme, ein erhöhtes Thrombose-Risiko, Zwischenblutungen. Ebenso ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten. So zeigt eine Untersuchung an 52.000 Frauen, welche die Hormonpille längerfristig nahmen, am Cancer Research-Center in Oxford, dass sich das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, erhöhte. Auch das Entstehen von Brust- und Leberkrebs könnte, so heißt es, durch die Pille begünstigt werden.

Manche Frauen klagen über Gewichtszunahme seit sie die Pille schlucken. Die Ursache ist das Hormon Östrtogen in der Pille, denn es bewirkt, dass sich Wassser im Körpergewebe einlagert, wodurch eine Zunahme an Gewicht erfolgt. Schwedische Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass die Pille das Hungergefühl steigert, die Lust auf Sex jedoch verringert. Bedingt durch die Hormone in der Pille sind auch häufige starke Kopfschmerzen und Migräneanfälle. Und fest steht, dass Frauen die mit der Pille verhüten, doppelt so oft an Bluthochdruck leiden als Frauen, welche die Pille nicht nehmen.

Und noch eine unerwünschte Nebenwirkung der Pille, die Sie ja zum Empfängnis-schutz einehmen: Es kann durchaus vorkommen, dass Sie trotz Pilleneinahme schwanger werden, dann nämlich, wenn Sie krank sind und bestimmte Medikamente verordnet bekommen.

In einer neuen Studie der Universität Aachen wird nachgewiesen, dass sich das Hormonpräparat auch negativ auf die Psyche der Frau auswirkt. Unter anderem vermindert sich ganz allgemein das Wohlbefinden und es steigt das Risiko, an einer Depression zu erkranken.

Gefährliche, wenn auch nicht so ot auftretende Nebenwirkungen sind Hirnschlag und Herzinfarkt.Thrombosen treten bei Pillenbenutzerinnen meist in Form von Bein-venenthrombosen und Netzhauthrombosen auf.

Nach all diesen teils schaurigen Nebenwirkungen der Pille werden Sie sich sicher fragen, welche Verhütungsmethoden es gibt, die nicht gefährlich sind. Nach 50 Jahren Pille stellen sich immer mehr Frauen diese Frage. Es gibt tatsächlich eine ganze Reihe von hormonfreien Möglichkeiten. Hier eine kleine Auswahl:

Die Kupferspiralewird vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt. Sie bietet durch die Freisetzung von Kupferionen einen bis zu 10jährigen Empfängnisschutz

Mit der symptothermalen Methode können die fruchtbaren Tage im Monatszyklus genau bestimmt werden.

Ein Zykluscomputer ist die bislang modernste hormonfreie Methode; sie ermittelt aufgrund Ihrer persönlichen Zyklusdaten automatisch Ihre fruchtbaren Tage. An den berechneten fruchtbaren Tagen sollte auf ungeschützten vaginalen Verkehr verzichtet werden. Je nach „Bedarf“ ermittelt dieser Minicomputer somit ebenso automatisch die Tage, an denen es am sichersten gelingt, Ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Sollten Sie sich darüber hinaus für alternative Heilmethoden interessieren, empfehle ich Ihnen mein Buch LEBEN OHNE ÄRZTE, erschienen im Gebr. Mai Verlag, Berlin.