METHADON – hilft vielseitig

Eine treue Leserin meines Blogs hat mich auf das heutige Thema gebracht. Methadon. Vielleicht haben Sie diesen Produktnamen schon einmal gehört, vermutlich im Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit. Methadon hilft Heroin-Süchtigen von der Droge loszukommen. Aber dieses Arzneimittel kann noch viel mehr.

Einer, der sich trotz heftiger Widerstände temperamentvoll für Methadon einsetzt, ist der deutsche Arzt und Leiter des Mutter Teresa Hospizes in Iserlohn, Dr. Hans-Jörg Hilscher. In einem Internet-Forum weist dieser mutige Mediziner offen auf die skandalöse Misssachtung hin, der dieses wirksame und außerdem noch sehr preiswerte Medikament ausgesetzt ist. Methadon sei zum Politikum geworden, meint Dr. Hilscher, weil es teure und wirkungsschwache Krebsmedikamente vom Markt verdränge, sehr zum Verdruss einschlägiger Firmen. Dr. Hilscher: „Hier geht es um Milliardenumsätze, da wird nicht immer mit Information, sondern viel mit Desinformation gearbeitet.“

Es hat sich gezeigt, dass Methadon, zusätzlich zur Chemotherapie und Bestrahlung, die Ausbreitung eines Tumors entscheidend hemmen kann. Diese Erkenntnisse wurden vor allem durch die Forschungen der deutschen Chemikerin Dr. Claudia Friesen ermöglicht. Die Forschungsergebnisse von Frau Dr. Friesen an der Universität Ulm wurden prompt angezweifelt, obwohl sie von anderen Forschern zweifelsfrei wiederholt werden konnten. Ihre Forschungsdaten wurden von der Webseite der Uni gelöscht.

Dr. Hilscher bescheinigt dem Medikament Methadon auch eine starke Wirksamkeit als Schmerzmittel. Nach seiner Erfahrung helfe es sehr gut bei Tumorschmerzen und Nervenschmerzen. Ein Vorteil auch: Jeder Arzt dürfe Methadon auf Kassenrezept verschreiben. In der richtigen (niedrigen und individuellen) Dosierung sei dieses Mittel den Opiaten überlegen.

In seiner über 20jährigen Erfahrung mit Methadon ist es Dr. Hilscher aufgefallen, dass dieses Medikament auch in der Rheumatherapie mit Erfolg eingesetzt werden kann. Der streitbare Experte beklagt zurecht die Voreingenommenheit, die diesem vielseitigen, dazu auch noch preiswerten Medikament (eine vierwöchige Methadon-Behandlung kostet ganze 24.- Euro!) entgegengebracht wird.

Dr. Hilscher wörtlich:  „Seitdem ich Methadon als Zusatztherapie zur Bestrahlung und Chemotherapie in den erforderlichen Dosen, d. h. 2 x 17,5 mg, einsetze, sehe ich Tumorrückgänge, die faszinierend sind. Meine Erfahrungen von vielen tausend Patienten zeigen, dass es, von wissenden Händen angewendet, ein segensreiches und wenig risikoreiches Medikament ist.“

Mein Fazit: Trotz der vielen, oft widersprüchlichen Diskussionen sieht es ganz danach aus, als ob Methadon das Krebsmittel der Zukunft sei.

Und wenn Sie mehr über alternative Heilmethoden erfahren möchten, empfehle ich Ihnen mein Buch „LEBEN OHNE ÄRZTE“, erschienen im Gebr. Mai Verlag, Berlin.