Leise rieselt der Kalk

Kennen Sie die wohl häufigste Todesursache der westlichen Welt? Es ist die gute alte Verkalkung. Gut ist sie keineswegs, aber „alt“ stimmt, weil dieses Leiden immer schlimmer und bedrohlicher wird, je älter man wird – wenn man nichts dagegen unternimmt. Immer häufiger sind aber auch schon Menschen ab 30 Jahren davon betroffen.

Medizinisch korrekt heißt die Krankheit „Arteriosklerose“. Es handelt sich um eine, umgangssprachlich als „Gefäßverkalkung“ bezeichnete Erkrankung, die vor allem dort auftritt, wo Blutgefäße durch Verzweigung enger werden. Also im Gehirn, am Herzen, im Becken, im Hals, in den Beinen. Wo aber das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann, kommt es zu einer Stauung, es bilden sich Pfropfen aus Blutplättchen, Kalkablagerungen, Fetten, sogenannte Plaques. Verschließt solch ein Klumpen allmählich das Blugefäß unseres wichtigsten Lebensmotors, des Herzens, kann das zu dem gefürchteten Herzinfarkt führen, wird die Halsschlagader verstopft, droht ein Schlaganfall.

Vor kurzem lernte ich auf Mallorca den deutschen Arzt Dr. Bernhard Weber und seine Frau Christiane kennen. Beide haben sich der alternativmedizinischen Diagnose und Behandlung dieses häufigen Leidens gewidmet und auch ein Buch darüber geschrieben. („Gesunheit statt Gefäßverkalkung“, erschienen bei Maiworm GmbH, Hochheim). Diese Spezialisten gehören zu einem wissenschaftlichen Forschungs- und Beratungs-Team der Naturheilkunde AG in Marburg.

Die beiden haben großen Erfolg bei der Behandlung der Gefäßverkalkung  u. a. mit der orthomolekularen Therapie. Dabei gehen sie davon aus, dass viele Krankheiten durch einen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen entstehen. Diese Art der Therapie beruht in erster Linie auf einer gesunden Ernährung. Bei Rauchern, Alkoholkonsumenten, Allergikern, Sportlern, schwangeren Frauen, Kindern, Jugendlichen und Senioren besteht auch ein erhöhter Vitalstofbedarf, der erst zusammen mit entsprechenden Mikronährstoffen wieder gedeckt werden kann.

Bewährt haben sich:
Schisandra chinensis (Wu Wei Zi) – aus der chenesischen Gesundheitskunde. Es handelt sich um kleine rote Beeren, die stärkend und harmonisierend zugleich wirken.
Granatapfel – neutralisiert freie Radikale. Positive Wirkung auf Herz und Gefäße.
Nattokinase (Enzym) – Fermentiertes Soja, durchblutungsfördernd.
SOD(Enzym) – enthält Kupfer und Zink, hat positiven Einfluss auf die Blutgefäße.
Vitamin K2 – zusammen mit Vitamin D, festigt die Knochen sorgt für Gefäßelastizität.
Omega 3 Fettsäuren – bewirkt das Funktionieren des gesamten. 
Olivenblattextrakt, Alpha-Liponsäure – durchblutungsfördernd.
Arginin – wichtig für Herz-Kreislauf-Gesundheit.
Tibetische Kräuter  helfen bei Durchblutungsstörungen.
Homöopathika – häufig verwendete Mittel: Arnica, Aurum, Aurum jodatum, Barium jodatum, Barium chloratum, Hypericum, Plumbum.
Traubenkernextrakt  schützt Zellen und Organe.
Resveratrol – hat positiven Einfluss auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Artischocke  reduziert die Blutfettwerte.
Knoblauch  Wirkung ähnlich wie bei Artischocke.
Vitamin C  wichtiges Antioxidans, gefäßschützend.

Und wenn Sie mehr über die Vorteile alternativer Medizin erfahren möchten, empfehle ich Ihnen mein Buch „LEBEN OHNE ÄRZTE“, erschienen im Gebr. Mai Verlag, Berlin.