SO BLEIBT IHR KÖRPER IN SCHWUNG

Haben Sie keine Lust, Tag für Tag zu rennen, bis Ihnen – wie man in Österreich sagt – das Beuschel (die Lunge) heraushängt, oder Gewichte zu stemmen, bis Ihnen vor Erschöpfung die Hanteln auf die Zehen fallen? Alles nur, weil es „so gesund“ ist?

Ich habe eine bessere Idee, die mehr Spaß macht und trotzdem sehr gesund ist und Ihren Körper toll in Schwung bringt: Hüpfen Sie sich gesund! Dazu brauchen Sie ein Trampolin. Gibt es preiswert in fast jedem Sportgeschäft und ist quasi eine Anschaffung fürs Leben, die sich auf jeden Fall lohnt. Sie werden quietschen vor Vergnügen, wie einst als Kind auf einer Schaukel. Ein zusätzlicher Vorteil: Ein Trampolin ist platzsparend und leicht zu transportieren

In dem Magazin „Zeiten-Schrift“ fand ich – in diesem Zusammenhang – den treffenden Satz: „Der Körper muss bewegt werden, wenn sich seine Gesundheit und Stärke erhalten soll“. Ich verrate Ihnen, welche Vorteile Ihnen das tägliche Hüpfen bringt: 

* Sie werden sich schon nach ein paarmal Hüpfen fühlen wie ein Bär nach dem Winterschlaf, Sie werden immer beweglicher und Sie spüren das in Ihren Gelenken, Sehnen und Knochen. (Osteoporose adé!)

* Ihre schlabbrigen Muskeln werden zunehmend straffer,, denn durch die abwechselnde An- und Entspannung beim Hüpfen nimmt die Muskelaktivität zu. Bei jedem Hüpfer – Sprung in die Luft, weiche Landung auf der Matte – spannen und entspannen sich die Muskeln.

* Das Immunsystem wird aktiviert, Sie haben zunehmend mehr Power. Bereits vor fast 40 Jahren ergab eine wissenschaftliche Studie der NASA, dass Trampolin-Springen ergiebiger ist als Joggen. Demnach entsprechen 10 Minuten Hüpfen auf dem Trampolin 30 Minuten Joggen. Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenz liegen beim Hüpfen sogar um 68 Prozent höher als beim Laufen. Man kann mit Trampolin-Springen auch mehr Kalorien verbrennen als beim Joggen, und wird dadurch leichter schlank. Tägliches Hüpfen sorgt für sichtbare Abnehmerfolge. Auch das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

* Außerdem: Blut- und Lymph-Zyrkulation werden angeregt. Das führt wieder dazu, dass Gifte aus dem Körper ausgeleitet und Sauerstoff und wertvolle Nährstoffe zugeführt werden.

*Auch wichtig; Springen auf einem Trampulin hilft, Stresshormone abzubauen und Aggressivität zu reduzieren.

Untersuchungen ergaben ferner, dass beim Trampolin-Springen, der ganze Körper gleichsam bis in die letzte Zelle „durchgeknetet“ wird. Die Erfahrung zeigt: Bereits zweimal fünf Minuten Trampolin-Springen am Tag genügen, um fit zu bleiben, wobei es keine Rolle spielt, wie hoch man springt; ein sanftes Auf- und Abschwingen genügt. Um Bandscheiben und Gelenke zu schonen, sollte das Gerät möglichst weich gefedert sein.

Fitnesstrainer empfehlen, mit dem Trampolin-Springen behutsam anzufangen, also sich durch sanftes Schwingen von Armen und Beinen und niedriges Springen aufzuwärmen und sich erst dann mit höheren Sprüngen langsam zu steigern. Wichtig sei, sich allmählich an die ungewohnten Bewegungen zu gewöhnen.

Aber ich möchte hier auch auf die Gefahren hinweisen, die durch das Trampolin-Springen entstehen können. Mit Recht weisen deutsche Ärzte darauf hin, dass dieser Sport für Schwangere ungeeignet ist und für Kinder erst ab dem 6. Lebensjahr in Frage kommt. Eltern sollten ihre Kinder beim Springen immer beaufsichtigen. Gewagte Sprünge, wie etwa Saltos, sollten auf jeden Fall tabu sein, weil da die Verletzungsgefahr zu hoch ist. Zum Springen sollte man stets die Mitte des Sprungnetzes nutzen und nie mit Schuhen springen, sondern immer barfuß oder mit Socken. Würden diese Vorsichtsmaßnahmen beachtet, dann, so der deutsche Unfallchirurg Reinhard Hoffmann, „tut der Springspaß grundsätzlich der Stärkung der kindlichen Muskulatut als Ausgleich zum häufigen bewegungsarmen Alltag sehr gut.“

Wenn Sie mehr über alternative Heilmethode erfahren möchten, empfehle ich Ihnen mein Buch LEBEN OHNE ÄRZTE, erschienen im Verlag Gebrüder Mai, Berlin.