Sauer macht nicht lustig, sondern krank

Wäre es wirklich so, dass sauer lustig macht, wie der Volksmund sagt, käme ich aus dem Lachen kaum heraus. Tatsächlich jedoch habe ich eine gut gehende Sodbrennerei und muss genau darauf achten, was ich esse. Wenn Sie das gleiche Problem haben, dann lesen Sie bitte diese Tipps, die ich für Sie zudammengestellt habe.

Vor allem wichtig: Achten Sie auf Ihre Ernährung! Also essen Sie möglichst viel und oft basenbildende  Kost (Obst, Gemüse, Kartoffeln, Salat) und möglichst wenig und selten säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Käse, Süßigkeiten, Getreideprodukte. Wenn Sie das schaffen, stellt sich Ihr Organismus relativ rasch um. Auf einmal gehört das lästige saure Aufstoßen der Vergangenheit an, Sie sehen besser, jünger und gesünder aus. Kein Wunder, haben doch die beiden Wissenschaftler Josef Lohkämper und Peter Jentschura herausgefunden, dass die meisten krankhaften Störungen und auch sogenannte Altersbeschwerden in den meisten Fällen auf eine Übersäuerung des Organismus zurückzuführen sind. Genaueres erfuhr ich in einem Interview mit einer Berliner Ernährungs-Expertin. Sie sagt: Krankheiten und Altersbeschwerden sind meist nicht die Folgen bestimmter Erbanlagen oder des Lebensalters, sondern von Schlacken, den Stoffwechsel-Endprodukten in unserem Körper. 

„Leider spürt man eine Übersäuerung anfangs kaum, denn unser Oganismus versucht oft über Jahrzehnte eine Übersäuerung zu kompensieren. Wie lange das gelingt, hängt von der individuellen Konstitution und von der Lebensweise ab. Erste Symptome einer Übersäuerung können u. a. häufige Kopfschmerzen sein, ferner chronische Müdigkeit, Verdauungsproblme, Haarausfall. 

Ändert sich nichts an der gewohnten Lebensweise, häufen sich die Problmeme. Es kommt in vielen Fällen zu Arteriosklerose, Multipler Sklerose, Osteoporose, Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes, Neurodermitis, Karies, Reizdarm, Muskelkater, Mundgeruch, Übellaunigkeit, Depressionen.“ Wird nichts gegen die Übersäuerung unternommen, kann es in der Folge zu chronischen Erkrankungen kommen, wie Neurodermitis, Darmentzündungen, Asthma, Rheuma, Leberzirrhose, Harnwegsinfekte, Candida-Befall, und sogar Krebs. Eine Besserung bzw. Heilung kann aber erst eintreten, wenn der Organismus entsäuert wird.

Das Ziel sollte sein, den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen, den Körper wieder auf Dauer mit den lebenswichtigen Mineralien zu versorgen. Unter einer Remineralisierung versteht man eine verstärkte Zufuhr von Mineralien, die der Körper benötigt, um die angezapften Mineralvorräte aus Kopfhaut, Knochen, Zähnen und verschiedenen Organen wieder aufzufüllen.

Was also tun gegen zu viel Säure? Das wohl simpelste Mittel entdeckte in den Vierzigerjahren des vorigen Jahrhunderts der italienische Chemiker Dr. Pantellini. Er riet einem schmerzgeplagten Freund, der an inoperablem Magenkrebs litt, täglich ein Glas Zitronenlimonade zu trinken, in dem er einen Teelöffel Kaliumbikarbonat aufgelöst hatte. Dieser Tipp war vermutlich lebensrettend, denn er bewirkte, dass zuerst der Schmerz und dann der gesamte Tumor des Mannes für immer verschwanden!

Was bei einer Entsäuerung unbedingt beachtet werden muss: 
– Viel Bewegung! Kein Leistungssport, sondern eine sanfte Beanspruchung der Muskeln.         Joggen, Wandern, Schwimmen, Trampolinspringen,Yoga sind ideal.
– Schwitzen in der Sauna fördert ebenfalls die Säureausscheidung.
– Verzichten Sie auf die Mahlzeit am Abend. 
– Tägliche Ganzkörper Trockenbürstenmassagen.
– Vermeiden Sie Elektrosmog, Lärm und Dauerstress.
– Trinken Sie viel Wasser (2 bis 3 Liter pro Tag) am besten reines Quellwasser.
In einem gut „gewässerten“ Körper können die überschüsssigen Säuren leichter über den Verdauungstrakt beseitigt werden. Das Wasser verbessert auch die Nährstoffversorgung der Zellen.

Weitere Tipps erfahren Sie in meinem Buch „Leben ohne Ärzte“ .