GESUND ÜBER HUNDERT

Haben Sie schon einmal etwas von einer „Okinawa-Diät“ gehört? Forschern ist aufgefallen, dass auf dem japanischen Archipel Okinawa überdurchschnittlich viele Menschen leben, die hundert und mehr Jahre alt sind – in totaler körperlicher und geistiger Frische. Bei näheren Untersuchungen stellte sich heraus, dass es eigentlich keine besonders spektakuläre Diät ist, die dieses Phänomen bewirkt, sondern eine Lebensweise, die jeder von uns nachvollziehen kann.

Ushi Okushima, 102 Jahre alt und 24fache Urgroßmutter, ist in ganz Japan als Expertin für ein langes Leben bekannt. Täglich trinkt sie ein Glas selbstgemachten Kräuterschnaps. Die Frauen von Okinawa halten mit durchschnittlich 86 Jahren weltweit den Rekord der höchsten Lebenserwartung. Das Geheimnis dieser ungewöhnlichen Langlebigkeit ist nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen“  eine „Mischung aus einer Vielzahl von Faktoren: Essgewohnheiten, Klima, Lebensstil, Bewegung, Schlafgewohnheiten. „Entscheidend sind vor allem die Essgewohnheiten“, sagt der japanische Altersforscher Prof. Kazuhiko Taira. Zur abwechslungsreichen Ernährung mit viel gelbem und dunkelgrünem Gemüse kommen Tofu, Meeresalgen, aber auch wenig Schweinefleisch und mäßig Weißmehl- sowie Zuckerprodukte. Wichtige Eiweißlieferanten sind auch Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und Milchprodukte. Das richtige Maß bedeutet nach Professor Taira: „Nicht essen bis zur Sättigung, sondern bis der Magen zu 80 Prozent voll ist. Und das in vielen kleinen Portionen.“ Was noch wichtig ist: Statt mit Salz, wird mit Ingwer und Kräutern gewürzt und statt Alkohol gibt es Tee, aus einer Wurzel gebraut. Weiterlesen

NATÜRLICHES STÄRKUNGSMITTEL

Eine treue Leserin meiner Blogs hat mich auf ein natürliches Stärkungsmittel namens Rhodiola Rosea aufmerksam gemacht. Ich möchte diesen Tipp an Sie weitergeben, denn nach meinen Recherchen, haben wissenschaftliche Studien sowie eine Beurteilung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) gezeigt, dass dieses auch als „Rosenwurz“  oder als „goldene Wurzel“ bekannte Heilmittel tatsächlich bei folgenden Gesundheitsproblemen hilft:

  • Stress und Müdigkeit
  • Angststörungen
  • Erschöpfung, Schwäche
  • sexuelle Störungen
  • depressive Zustände
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Erkältungskrankheiten
  • Scheidenerkrankungen
  • Migräne, Kopfschmerzen

Rhodiola Rosea wird seit Jahrhunderten in Skandinavien und Russland als Stärkungsmittel eingesetzt. Bereits die Wikinger setzten die Pflanze zur Förderung ihrer Kräfte ein. Durch moderne Untersuchungen wurde die positive Wirkung vor allem auf die Konzentration und das Erinnerungsvermögen nachgewiesen.. In Deutschland gibt es das Heilmittel als Tee, Pulver oder in Kapselform. Weiterlesen

TIPPS FÜR EINE GESUNDE PROSTATA

Ein Drittel aller Männer über 50 und drei Viertel  der Männer über 70 leiden an einer vergrößerten Prostata mit all den unangenehmen Problemen. Dazu zählt vor allem häufiges Wasserlassen am Tag und auch in der Nacht. Wenn Ihnen der Urologe bestätigt, liebe Leser, dass es sich bei Ihnen um eine gutartige Vergrößerung (BPH) handelt, die keine Operation erfordert, dann helfen Ihnen oft schon die folgenden Tipps aus der alternativen Heilkunde.

Sehr gute Erfahrungen habe ich selbst mit der Homöopathie gemacht, uzw. mit  diesen Mitteln:
Sabal serrulatum (Zwergpalme) gilt in der Pflanzenheilkunde als Hauptmittel bei Prostata-Beschwerden. Die gebräuchlichste Potenzierung ist (auch bei allen anderen hier genannten homöopathischen Mitteln, falls nicht anders verordnet) D3 bis D12. Bei der aus Mittelamerika stammenden Zwergpalme werden die frischen, reifen Beeren zu Tropfen oder Milchzucker-Kügelchen verarbeitet. Erleichtert besonders das Wasserlassen, hilft auch bei einer Blasenentzündung.
Staphisagria (Stephanskraut), ein Hahnenfußgewächs aus Südeuropa, wirkt ebenfalls bei  Entzündungen der Blase und der Prostata (Prostatitis). Bei einer vergrößerten Prostata kommt es immer wieder zu diesen Erkrankungen, häufig ausgelöst durch Sitzen auf kaltem Boden oder durch kalte Füße:
Pulsatilla pratensis (Küchenschelle) hilft bei Vergrößerung und Entzündung der Prostata. Typische Beschwerden sind häufiger Harndrang mit Ziehen und Brennen in der Harnröhre.
Conium maculatum (Gefleckter Schierling). Bewährt sich bei vergrößerter Prostata im Alter und dadurch bedingten Sexualproblemen, wie Erektionsschwäche und Impotenz. Häufig unterbrochener Urinfluss, schlimmer nachts und durch Kälte, oft von ziehenden Schmerzen begleitet. Weiterlesen